Heute gab es die 3-Ländertour. Norwegen, Finnland und Schweden an einem Tag. Es regent den ganzen Tag und so beschließen wir noch ein Stück weiter zu fahren wie wir eigentlich wollten. Eigendlich gibt es nichts zu berichten.

Bei Kilpisjärvi fahren wir über die Grenze. Hier ist das Dreiländereck und auch der nördlichste Punkt von Schweden. Stößchen!
Weiter geht es entlang des Grenzflusse Könkämäeno und dann weiter nach Süden.


Der Fluss mit dem unaussprechbaren Namen ist selbst bei diesem Wetter spektakulär. An seinen Ufern campen die Finnen mit Wohnwagen und Strom- Aggregaten. Wahrscheinlich Angler.



An der Strasse in Finnland gibt es in regelmässigen Abständen Briefkästen und irgendwo hinter den Birken steht dann auch eine Hütte. Ortschaften gibt es lange nicht. Nach der Grenze eine Tankstelle und dann lange nichts. Wir sind quasi alleine auf der Strasse. Gelobt sei der Erfinder des Tempomat.



Erst beim Abzweig nach Schweden gibt es wieder einen Ort Karesuando. Und hier gibt es den Laden wo es alles gibt. Vom Angelköder, über Messer, Werkzeug, Hundeschlittenzubehör, Fuchspelze, Lebensmittel, Kleidung, Medikamente, Diesel, Elektrogeräte … einfach ois.
Wir kaufen Rentier- und Elchburger für den Abend.



Da die meisten Campingplätze schon geschlossen haben, wir aber ohne WLAN eine internationale Krise in der Gamer Szene auslösen würden, wenn wir irgendwo in der Wildniss übernachten würden, bleiben wir die Nacht an der Sopperogården Ferienanlage in Övre Soppero und bekommen Strom für den Camper und WLAN.
Wie sich herausstellt, ist das eine Anlage mit einer integrierten Kirche der nördlichsten Freikirche Schwedens. Sehr speziell.





