Eine Weißwurst am Nordkap

Die Heizung im Caravan läuft auf Stufe 5 und zur Feier des Tages gibt es eine aus Bayern importierte Weißwurst mit einem gepflegtem lokalem Arctic Beer. Wir waren heute am Nordkap und es war großartig.

Die Anfahrt entlang der Küste ist ein Highlight für sich.

Rentiere ohne Ende, sogar direkt am Meer und natürlich immer wieder auf der Straße.

Best of
Kleine Herden haben teilweise den Verkehr lahm gelegt.
Rentiere am Meer zwischen den Algenbergen.
Rentiere am Sandstrand in einer Bucht.

Die Landschaft ist unglaublich. Trotz des nicht optimalem Wetters spektakulär. Felsen ragen aus dem Meer, kleine Inseln mit verstreuten bunten Holzhäusern an den Ufern.

Die Straße schlängelt sich durch karge Hochebenen, vorbei an kleinen Flüssen, die ins Meer fließen.

Das Nordkap ist auf der Insel Magerøya, die durch einen über 7 Km langen Tunnel unterm Meer mit dem Festland verbunden ist. Hier kreuzen wir quasi mit unserem Auto die Strecke der legendären Hurtigruten.

Tunnel unter dem Meer, der die Insel mit dem Festland verbindet. Der Bau hat über eine Milliarde Kronen gekostet.

Moltebeeren

Hinter der letzen Stadt Honningsvåg geht es dann immer bergauf bis zum Nordkap. Wir sehen viele Radfahrer, die von ganz Europa hierhin unterwegs sind. Respekt!

Wir hatten Glück und das Wetter war fast perfekt. Natürlich gibt es auch ein Informations Center mit Video Vorführung, Restaurants und Souvenier Shops.

Viele übernachten mit ihren Campern auf dem Parkplatz am Nordkap.
Das Nordkap

Natürlich müssen auch wir,  wie unsere italienischen Freunde, extrem elegante Luftsprünge mach.

Genau genommen, ist das Nordkap nicht der nördlichste Punkt des europäischen Festlandes, weil es auf einer Insel ist. Selbst auf der Insel Magerøya ist es nicht der nördlichste Punkt. Der ist bei Knivskjelodden. Aber was solls, es ist trotzdem gigantisch hier zu stehen und aufs Meer zu schauen.

Blick vom Nordkap nach Norden.
Der echte nördlichste Punkt Knivskjelodden

Auf der Rückfahrt fahren wir noch an grossen Vogelkolonien vorbei und an einem Gestell wo der Trockenfisch (Dorsch) aufgehängt wird und in der salzigen Luft konserviert wird.  Auch die Köpfe werden getrocknet und zu Fischmehl verarbeitet. Hier hingen noch Köpfe von der letzten Saison.

Hier riecht es nicht lecker.

Und dann passiert es tatsächlich. Wir sind 2 Tage in Norwegen und sehen den ersten Toll. Was für ein Tag.

The colours of the day.